Dienstag, 25. Juni 2013

Unglücklicher Saisonausgang für TVH-Damen

Nach einem fulminanten Start von 4 Siegen aus den ersten 4 Spielen schien das Unmögliche möglich zu sein. Die Heuchlinger Faustballerinnen spielten sich als Aufsteiger aus der Landesliga auf Anhieb an die Spitze der Schwabenliga. Diese Ansicht hatte allerdings nur eine Zeit lang Bestand, um genau zu sein bis zum vorletzten Spieltag.
Gegen die Gäste aus Gärtringen und Ötisheim lief beim Heimspieltag nichts zusammen. Mit 4 Niederlagen aus den 4 Begegnungen egalisierte sich das Punktekonto prompt und die TVH-Mädels wurden auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Während man gegen die bundesligaerfahrenen Gärtringerinnen kaum einen Chance hatte (7:11, 14:15 sowie 5:11, 4:11), wurden gegen den TSV Ötisheim aussichtsreiche Chancen nicht genutzt. Jeweils ein dritter Satz musste die Entscheidung bringen, doch am Ende standen die Leintälerinnen auch nach diesen Begegnungen durch individuelle Fehler und fehlender Durchschlagskraft ohne Punkte da.
Mit einem etwas glücklicheren Verlauf des letzten Spieltags hätten die TVH-Damen doch noch an der Tabellenspitze schnuppern können. Dafür waren jedoch 4 glatte Siege gegen Weil der Stadt und Schwieberdingen von Nöten. Im ersten Spiel zog man nach anfänglicher Führung gegen den TSV Schwieberdingen knapp den Kürzeren und unterlag mit 11:9, 9:11 und 6:11. Die Trotzreaktion folgte zugleich gegen die SpVgg Weil der Stadt. In einem Nervenkrimi behielten die Ostalb-Mädels beide Male die Oberhand (12:10, 15:14). Im Rückspiel gegen Schwieberdingen spielten die Heuchlingerinnen ihre Angriffsbälle platzierter, sodass die Revanche gelang und mit 11:8 und 11:8 der zweite Tagessieg verbucht wurde. Vielleicht war es die fehlende Relevanz im letzten Spiel, vielleicht aber auch die fehlenden Alternativen am Schlag. Gegen Weil der Stadt gab man das Spiel trotz toller Aufholjagd leichtfertig ab und beendete den Spieltag mit einer 1:2-Niederlage (5:11, 11:6, 4:11).

Es fällt schwer, ein Resümee unter die abgelaufene Schwabenliga-Saison zu ziehen. Auf der einen Seite gaben die TVH-Damen als Aufsteigerinnen ein gutes Bild mit teilweise sehr ansehnlichen Spielzügen ab. Auf der anderen Seite verpassten sie aber auch durch Nervenschwäche und unglückliche Aktionen den Sprung an die Tabellenspitze. Mit einem abschließenden vierten Platz ziert der TVH genau die Tabellenmitte und bleibt somit sicher in Württembergs höchster Liga – damit wurde das Saisonziel erreicht. Mit dem Quäntchen mehr an Glück und Spielintelligenz kann man kommende Saison die Augen nach vorne richten.

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